..wussten Sie, dass eine Sicherung lediglich Ihre Leitung, nicht aber Ihr Leben schützt?

Für diesen Zweck wurde der Fehlerstromschutzschalter, oder kurz, der Fi entwickelt.
Um Ihnen die Funktion besser erklären zu können, werden wir nicht weiter auf das technische eingehen sondern uns rein der Funktionsweise dieser Sicherheitsrelevanten „Sicherung“ widmen.

Im Grunde macht dieses kleine Einbaugerät nichts anderes als zu prüfen, ob der Strom der in den Stromkreis „fließt“ auch wieder zurück kommt, also ob der Stromkreis lückenlos ist.
Genau genommen misst er nichts, sondern bemerkt über ein elektromagnetisches System eine Differenz, die das mechanische trennen des Stromkreises auslöst.

Es wird also lediglich der Differenzstrom erkannt, ab einer bestimmten Höhe (Steckdosen <30mA) löst der Fi aus.

Seit 2008 ist dieser Schutz für sämtliche Steckverbindungen verpflichtend einzubauen. (DIN VDE 0100-410)
Das bedeutet, ein Fi muss den Stromkreis überwachen sobald eine Steckdose ergänzt, versetzt oder neu installiert wird, weshalb die nachträgliche Installation einer Steckdose den Umbau von einem kompletten Unterverteiler (Sicherungskasten) zur Folge haben kann.

Im Privathaushalt wird empfohlen einmal in 6 Monaten den Fehlerstromschutzschalter zu prüfen, dies können Sie mit einer Test-Taste direkt am Gerät durchführen.

ACHTUNG – Sie schalten in den betroffenen Zimmern den Strom aus, beachten Sie bitte, dass Geräte aber vor allem Computer vorher ausgeschaltet sind.

Sollte der Fi durch das drücken der Test-Taste nicht abschalten, oder sich danach nicht mehr einschalten lassen, kontaktieren sie Ihren Elektriker!